Gestalt Therapie und Transformentalization?

Ähnlich wie Dr. Michael Bannwolf untersuchten auch andere bereits die Anwendbarkeit von Gestalttherapie im Coaching für senior Management


Naoum Liotas (2014) untersuchte zum Beispiel, wie Gestalt Practice in Kombination mit arts-based Training zur Entwicklung von Soft Skills und Führungskompetenzen beitragen kann. Die Literatur und eigene Praxiserfahrungen zeigen, dass Gestaltarbeit sowohl intrapersonale als auch interpersonale Prozesse berücksichtigt und dadurch tiefere Lernprozesse ermöglicht. Da Gestalt Practice stark erfahrungsorientiert ist, schafft sie Raum für aktives Experimentieren – besonders in Trainings- oder Coachingkontexten. Durch die Verbindung mit künstlerischen Methoden entsteht eine wirkungsvolle Lehrmethodik, die Innovation, Veränderungsfähigkeit und persönliche Entwicklung unterstützt.

Arts-based Training wurde zudem anhand von Kirkpatrick’s Vier-Ebenen-Modell bewertet (Reaktion, Lernen, Verhalten, Ergebnisse). Die Analyse deutet auf einen grundlegenden Wandel in der Trainingswelt hin: weg von rein rational-kognitiven Modellen hin zu ganzheitlichen Ansätzen, die Emotionen, Körpererfahrung und Kreativität stärker einbeziehen.

https://www.researchgate.net/publication/263094399_Gestalt_Practice_and_Arts-Based_Training_for_Leadership_Innovation_and_Change_Management_Skills